Auswirkungen von Corona - Semder SPD informiert sich bei Staudengärtnerei Eidmann

Veröffentlicht am 02.04.2020 in Allgemein

Es ist Pflanz- bzw. Gartenzeit und viele Menschen werden aktiv; doch was passiert nun vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie? SPD-Vertreter Dennis Alfonso Muñoz, Dieter Ohl und Matthias Lotz wollten dies wissen und fragten u.a. bei der überregional bekannten Semder Staudengärtner Eidmann nach. (Der Besuch fand noch vor der verschärften Kontaktsperre statt).

Das Jahr 2020, so Sigrid Eidmann, hatte eigentlich gut angefangen. Mit den seit vielen Jahren treuen sechs Saisonkräften aus der Umgebung, zwei hochmotivierten Auszubildenden und einem neuen Gesellen hatte man sich gut vorbereitet. In der März/April-Ausgabe der deutschlandweiten Gartenzeitschrift „Landlust“ erschien zudem ein großer Bericht über die besondere Staudengärtnerei Eidmann. Auf diese zusätzliche Werbung hatte man sich angebotsmäßig  vorbereitet. Weitgereiste wiederum kehren nach dem Besuch der Gärtnerei auch gerne regional ein oder sie übernachten sogar in den Nachbarkommunen. Auch dem Semder Bäcker ständen ein paar Kuchenaufträge ins Haus, so Eidmann, für kleine oder große Gruppen interessierter Gartenliebhaber, die eine Führung mit Vesper gerne anmelden würden. Und das „Semmer Lädchen“ würde den Fairtradekaffee dazu liefern. Das Jahr hätte also gut anfangen können. Und jetzt? Busreisen und Vorträge wurden abgesagt. Niemand weiß so richtig, wie es weitergeht. Auch passt es nicht, dass gerade jetzt erhebliche Kosten für eine neue digitale Kasse aufgewendet werden sollen, äußerte Thomas Eidmann, hier wäre ein längerer Aufschub wünschenswert.

Zum Trost bleiben Thomas und Sigrid Eidmann derzeit noch die Erlaubnis regulär zu öffnen und in dem vielfältigen Staudensortiment in angemessener Distanz zu beraten und dabei war man zu Jahresbeginn doch so hoffnungsvoll.

Auch beim „Semmer Lädchen“ bemühen sich die Bediensteten ihren Service und ihr Warenangebot zu erhalten. Dies ist offenbar nicht einfach, denn leider werden bestellte Waren oftmals nicht geliefert. Die Beschäftigten machen sich dann selbst auf den Weg, um benötigte Waren zu besorgen. Dieses Engagement ist außerordentlich und verdient Anerkennung, so die SPD-Vertreter. Ortsvorsteher Ohl hat deshalb kürzlich die Edeka-Zentrale angeschrieben und um eine bessere Versorgung gebeten. „Gerade in Krisenzeiten darf der ländliche Raum nicht schlechter als andere versorgt werden“, meinte schließlich der Groß-Umstädter SPD-Chef Dennis Alfonso Muñoz.

Wie wichtig gerade kleinere Geschäfte in Krisenzeiten für die Struktur eines Ortes sind, zeigt sich in Semd. Das Semmer Lädchen und auch die Bäckereifiliale Friedrich sind wichtige und auch notwendige Anlaufstationen, die einen lokalen Bedarf auch gut mit abfangen können. Deshalb, so die SPD Vertreter, sollten sie auch von der Semder Bevölkerung weiter unterstützt werden. Dieser Aufruf zur Unterstützung von Gastronomie und Gewerbe in diesen besonderen Zeiten gilt natürlich über Semd hinaus für unsere gesamte Stadt mit ihren neun Stadtteilen. Hier gilt es jetzt ganz besonders zusammenzustehen, solidarisch zu handeln und einander zu helfen.

 
 

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