Senioren

Groß-Umstadt hält jung - auch im Alter​

Der demographische Wandel verändert nicht nur die Gesellschaftsstruktur und Politik der westlichen Industrienationen, sondern auch ganz konkret das Leben in Groß-Umstadt. Wir werden älter als jede Generation vor uns, wodurch die Zeit älterer Menschen nach Beendigung ihres Arbeitslebens zunimmt. Dieser Ruhestand wird von vielen als Bereicherung angesehen, was sich daran zeigt, dass sich vor allem die Umstädter Seniorinnen und Senioren in Vereinen, Parteien, Kirchengemeinden, Initiativen und Verbänden ehrenamtlich betätigen. Die SPD legt deshalb großen Wert auf einen starken Groß-Umstädter Seniorenbeirat, der die Interessen der Seniorinnen und Senioren auf breiter Ebene vertritt. 

 

Weiter- und Fortbildung älterer Menschen ist ein wichtiger Baustein für ein zufriedenes und erfülltes Leben. Die SPD sieht hier eine gute Möglichkeit für eine gelungene Zusammenarbeit von Jung und Alt. Außerdem ist die Einrichtung generationsübergreifender Treffs an verschiedenen Orten voranzubringen. Aktionstage, deren Inhalte gemeinsam vorbereitet werden sollen, können so zum besseren Verständnis von Jung und Alt beitragen und helfen, Klischees abzubauen. 

 

Da die Zahl der Einpersonenhaushalte in der älteren Generation zunimmt, kann durch Besuchsdienste, persönliche Kontakte und Teilnahme an kulturellen Angeboten Vereinsamung und Isolation wirksam begegnet werden. Auch hier möchten wir das Ehrenamt gestärkt wissen. Die Arbeit des Groß-Umstädter Vereins „Seniorenhilfe e.V.“ ist für uns wegweisend. 

 

Ambulant vor stationär - eines der wichtigsten Ziele ist es, älteren Menschen Wohnung und Wohnumfeld so lange wie möglich zu erhalten. Der zunehmende Anteil Hochbetagter hat naturgemäß einen stärkeren Bedarf an Hilfeleistungen. Da sowohl qualifizierte Angebote für Pflegebedürftige als auch begleitende ehrenamtliche Helferdienste in Groß-Umstadt vorhanden sind, sehen wir Sozialdemokraten Lösungsmöglichkeiten in einer Mischung aus Ehrenamt und professionellen Pflegeangeboten. Die Aufwertung von Pflegeberufen ist hierfür dringend erforderlich.

 

Wir stehen dafür ein, dass die Bedürfnisse von Senioren bei Neubauten, Straßen und Verkehrsanlagen mehr berücksichtigt werden. Der Wunsch, zu einem Zeitpunkt, den jeder für sich selbst festlegt, in ein „Betreutes Wohnen“ einziehen zu können, wird von vielen Senioren geäußert. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Voraussetzungen für diese Wohnform, die zwischen eigenem Heim und ambulanter Pflege im Bedarfsfall liegt, geschaffen werden. Bei größeren Projekten sind die baulichen Grundlagen vorzugeben, die bei späterem Bedarf eine optimale Betreuung durch externe Dienste ermöglichen. 

 

Vereine, Verbände und Treffpunkte der Senioren sind zu unterstützen, aber dabei muss auch die Einbindung der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger gesichert sein. Deshalb fordern wir Sozialdemokraten einen starken Ausländerbeirat und setzen uns dafür ein, dass sich soziale, kulturelle, sportliche und gesundheitliche Angebote älteren Migrantinnen und Migranten mehr erschließen. 

Groß-Umstadt ist eine liebens- und lebenswerte Stadt für alle. Die Förderung eines guten Miteinanders von älteren und jüngeren Menschen, gleich welcher Herkunft, liegt uns besonders am Herzen.

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