Mobilität

In Groß-Umstadt können alle mobil sein​

Wir setzen uns dafür ein, dass die Verkehrsinfrastruktur in Groß-Umstadt gut ausgebaut und die Mobilität seiner Bürger gewährleistet ist.

Bedingt durch den höheren Bedarf nach Mobilität, ist das Verkehrsaufkommen in Groß-Umstadt in den letzten Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Um diesem Aufkommen aus infrastruktureller Sicht gerecht zu werden, wurde mit der Nordspange ein großes Projekt angegangen, das die Verkehrsknotenpunkte in der Innenstadt entlasten und das Emissionsaufkommen (Lärm, Abgase) für die Anwohner der bisherigen Hauptverkehrsstraßen auf ein verträgliches Maß reduzieren soll.

Ob und wann die Nordspange realisiert werden kann, ist weiter unklar, zumal bei der Umsetzung Dritte beteiligt sind, über deren Planungen und Prioritäten wenig bekannt ist. 
 

Nichtsdestotrotz werden wir weiter dafür sorgen, dass Groß-Umstadts Verkehrswege den Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger entsprechen. Deshalb arbeiten wir bereits jetzt an Alternativen, um die Verkehrsprobleme in der Innenstadt zeitnah zu lösen oder zumindest abzumildern. 

 

Konkrete Schritte: 

 

  • Änderung der Vorfahrtsregelung an der Kreuzung  Hans-Böckler-Straße / Habitzheimer Straße
     
  • Beschilderungen, welche die Fahrten über die Innenstadt verringern (z.B. Umleitung über Einfahrt Süd)

Bedarfsgerechter Ausbau der B45

Der zunehmende Pendlerverkehr und Transitverkehr aus dem Odenwald in die Rhein-Main-Region führt zu längeren Staus auf der B45. Außerdem verlängern sich dadurch die Hauptverkehrszeiten. Auch die in der letzten Zeit installierten Ampelanlagen lassen den Verkehr schneller ins Stocken geraten und sorgen immer häufiger für Rückstaus.

Jedoch ist es die Aufgabe des Bundes, für die Bundesstraßen entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Wir fordern daher den bedarfsgerechten Ausbau der B45 und die Aufnahme in den neuen Bundesverkehrswegeplan.

Sanierung der Straßen​

Durch den positiven Haushaltsabschluss ist es uns gelungen, die von der Kommunalaufsicht geforderte Einführung der Straßenbeitragssatzung vorerst auszusetzen. Wir Sozialdemokraten werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass der kommunale Haushalt auch mittelfristig Überschüsse aufzeigen wird.

Diese erlauben es uns nicht nur, die in den letzten Jahren aufgelaufene Kassenkredite zu tilgen, sondern ermöglichen es, die nötigen Sanierungen der Straßen anzugehen, ohne dass die Kosten für grundhafte Straßensanierungsmaßnahmen unmittelbar und in voller Höhe von den Bürgerinnen und Bürgern zu tragen sind.

Fahrradstadt Groß-Umstadt​

Mit dem Bau des Radweges nach Raibach sind nunmehr alle Stadtteile per Fahrrad an die Kernstadt angebunden. Begleitet durch den Trend zur Nutzung von E-Bikes, muss das Umsteigen auf das Fahrrad noch attraktiver gestaltet werden.
Das beauftragte Radwegekonzept wird von uns in der neuen Legislaturperiode umgesetzt. 


Konkrete Schritte:
 

  • Fahrradständer an wichtigen Stellen montieren
     
  • Aufladestationen für E-Bikes schaffen (Gaststätten und Einzelhandel als Sponsoren) 
     
  • Bordsteinabsenkungen im Bereich von Radwegen

Parkplatzsituation

Der Erhalt und der Ausbau des Parkplatzrings um die Altstadt sind voran zu bringen, flankiert durch ein angemessenes Parkleitsystem. Eine Parkraumbewirtschaftung in der Altstadt wird es mit der SPD nicht geben. Wir sehen die Bedeutung von nahem und kostenfreiem Parkraum für Erhalt und Förderung des Stadtkerns zum Wohnen, Einkaufen und Ausgehen.

Wir fordern von der Deutschen Bahn AG eine praktikable Lösung oder ein finanziell akzeptables Angebot für die Parkplatzsituation am Bahnhof Wiebelsbach. 

 

Konkrete Schritte:

 

  • Parkplatzring: Weitere Parkplätze schaffen u.a. an der Stadthalle, am Mörsweg (Am Wall), am Schwarzen Berg, am Bahnhof
     
  • Installieren eines Parkleitsystems mit einer vor allem für Ortsfremde klaren und eindeutigen Beschilderung
     
  • Aktualisierung und Anpassung der Stellplatzsatzung an gegenwärtige Anforderungen

Bedarfsorientierter ÖPNV​

In Groß-Umstadt müssen alle Menschen auch ohne eigenes Fahrzeug mobil sein können. Daher sollen alle Stadtteile gut erreichbar und an die Kernstadt angebunden sein. Dies muss allerdings nicht ausschließlich durch den klassischen Buslinienverkehr erfolgen. Mit einem bedarfsgerechten und flexiblen ÖPNV kann auch die Verkehrsbelastung nachhaltig reduziert werden.

Deshalb werden wir auf moderne Konzepte setzen und das Beispiel MIDKOM (Mobilität in der Kommune) künftig vorantreiben.

 

Konkrete Vorschläge:

 

  • Taxi-Bereitschaften sicherstellen 
     
  • Optimierung der Buslinien und der Fahrplanangebote zur Vermeidung von Leerfahrten
     
  • Stadtteile tagsüber in vernünftigem Kosten-Angebotsverhältnis anbinden

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