Kommunalpolitik
Vergangene Woche präsentierte der neue Bürgermeister René Kirch (CDU) überraschend seine neuen Pläne für das Groß-Umstädter Schwimmbad und wendet sich damit gegen die beschlossene Planung der Stadtverordnetenversammlung, die durch einen langjährigen öffentlichen Prozess entstanden ist. Anstelle eines neuen inklusiven und nachhaltigen Schwimmbads für alle Bürgerinnen und Bürger Groß-Umstadts, das auch wirklich den sozialen, ökologischen und kulturellen Anforderungen unserer Zeit standhält, soll hier zum wiederholten Male eine Machbarkeitsstudie für bis zu 100.000 Euro in Auftrag gegeben werden, um eine „Minimalsanierung im Bestand“ zu prüfen. Beispielsweise soll lediglich eine Folie in das alte Becken gelegt und auf ein neues solides Edelstahlbecken verzichtet werden, um die Baukosten zu minimieren. Gleichzeitig bedeutet dies aber einen höheren Reinigungsaufwand, was wiederum die Betriebskosten erhöhen würde. Und genau diese gilt es doch so gering, wie möglich zu halten, um die Wirtschaftlichkeit des Schwimmbads zu gewährleisten.
Mit bedauern hat die Sozialdemokratie in Groß-Umstadt den Rückzug von Matthias Kreh aufgenommen, der seine Funktion als Erster Stadtrat niederlegt und zum 30.6. aus dem Magistrat ausscheidet. "Ich habe mich aktuell bereits beruflich neu orientiert und möchte meine Kraft und Energie der neuen beruflichen Herausforderung und meiner Familie widmen“, so Matthias Kreh. Er nimmt damit auch eine kommunalpolitische Auszeit. Der SPD-Parteivorsitzende Dennis Alfonso Muñoz und der SPD-Fraktionsvorsitzende Marvin Donig respektieren die Entscheidung von Matthias Kreh. "Wir danken Matthias für seinen Einsatz und sein Engagement für Groß-Umstadt“, betonen beide und bekräftigen: „Er hat immer um die bestmögliche Lösung für die Groß-Umstädter Bürgerinnen und Bürger gerungen und seine Sachkompetenz eingebracht.“
Aus diesem Grunde hat die SPD auf ihrer gestrigen Sitzung gemeinsam mit Vorstand und Fraktion einstimmig entschieden, dass die Umstädterin Miriam Mohr in den Magistrat nachrücken soll. Mit ihr übernimmt in der Geschichte Groß-Umstadts zum allerersten Mal eine Frau dieses wichtige Amt, wofür sie ist optimal vorbereitet ist. Beruflich ist sie in der hessischen Landesverwaltung als Vorsitzende des Hauptpersonalrats beim Innenminister die Vertreterin von tausenden Beschäftigten gegenüber der Landesregierung und hat auch als Beamtin im Regierungspräsidium mit Schwerpunkt Wasser seit Jahren Erfahrung in der Nahtstelle von landespolitischen- und kommunalpolitischen Interessen. In der Umstädter Kommunalpolitik hat sie in den letzten Jahren als Ortsvorsteherin von Umstadt und als Vorsitzende des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt und Energie ihre Sach- und Leitungskompetenz eingebracht. „Ich freue mich auf das neue Ehrenamt und die konstruktive Zusammenarbeit mit unserem neuen Bürgermeister und den anderen Mitgliedern des Magistrats. Das Wohl unserer Stadt wird weiterhin Richtschnur meiner Arbeit bleiben“, bekräftigte Mohr.
Liebe Groß-Umstädterinnen und Groß-Umstädter,
wenn man sich wie ich für das Amt des Bürgermeisters bewirbt, muss man klar sagen was man will. Was ich im Themenbereich Kindertagesstätten, Kinderbetreuung und Angebote für Familien erreichen will, möchte ich Ihnen in den nächsten Tagen aufzeigen. Heute startet nämlich meine thematische Plakatwelle.
Ich werde dafür sorgen, dass jede Familie für ihr Kind die passende Betreuung bekommt! Deshalb bauen wir jetzt unsere Kitas aus. Aktuell können wir nicht jeden Betreuungswunsch erfüllen. Nicht nur in Groß-Umstadt, sondern im ganzen Land. Deswegen gilt es keine Zeit zu verlieren und zu handeln. Als Erster Stadtrat bin ich bereits jetzt in der Verantwortung. Zwei Bauprojekte haben wir bereits angestoßen:
An der Kita in Kleestadt laufen die vorbereitenden Maßnahmen. Im Mai soll es dort mit den Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen los gehen. Am Ende haben wir nicht nur eine runderneuerte Kita in Kleestadt, sondern auch eine verbesserte Mittagsversorgung und eine weitere Gruppe.
Für das zweite Projekt in Wiebelsbach ist der Baubeginn im Sommer geplant. Hier soll der gemütliche kleine Dorfkindergarten aus dem Altbau ausziehen und in einen modernen 3-gruppigen Neubau neben dem Bürgerhaus einziehen. Den alten Kindergarten möchte ich dann dem Schulträger anbieten, denn die benachbarte Grundschule platzt schon heute aus allen Nähten.
Für einen weiteren Neubau habe ich in den vergangenen Wochen schon manches auf den Weg gebracht. Dieser soll in der Mühlstraße in Umstadt entstehen. Hier müssen wir jetzt Planungsgrundlagen erarbeiten, damit auch dieses Projekt zeitig vorwärtskommt.
Parallel dazu will ich Wald- und Naturgruppen an bestehende Kitas „andocken“. Aktuell lasse ich prüfen, wo dies am ehesten möglich ist. Mein eigener Sohn hat den Waldkindergarten geliebt, wir selbst können diese Angebotsform sehr empfehlen.
Für neue Betreuungsplätze brauchen wir aber nicht nur Häuser, sondern auch Fachpersonal. Die Erzieherinnen und Erzieher machen den Unterschied in einer guten Betreuungslandschaft. Eine respektvolle Wertschätzung unserem Personal gegenüber ist die Grundlage, um weiteres Fachpersonal zu finden und so die Nachfrage abdecken zu können. Zudem stellen wir verschiedene Ausbildungsangebote in diesem Bereich zur Verfügung, vom Praktikum angefangen.
Matthias Kreh
Die Sicherheit von Wegen, die an Kindergärten, Schulen und Spielplätzen vorbeiführen ist und bleibt ein wiederkehrendes Thema. Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist morgens und bereits am frühen Nachmittag besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gefragt. Das gilt besonders wieder seit Montag, denn zum Schulstart sind wieder viele Kinder zu Fuß im Straßenverkehr unterwegs.
Um die Verkehrssicherheit unserer Kinder zu verbessern ist die SPD-Fraktion deshalb schon früh aktiv geworden und hat die Aufstellung sogenannter „Streetbuddies“ beantragt. Dabei handelt es sich um die großen, auffällig bunten Figuren, die nun an immer mehr Stellen im Stadtgebiet zu sehen sind. Begleitend zu den bewährten Aktionen der Verkehrswachten zum Schulstart wird hier ein zusätzliches und dauerhaftes Signal der Verkehrsberuhigung gesendet.
„Ich unterstütze die SPD-Initiative zur Aufstellung von Streetbuddies ausdrücklich! Wir brauchen im Straßenverkehr mehr Rücksicht, um Unfälle zu vermeiden. Gerade rund um Schulen, Spielplätzen und Kindergärten heißt es zum Schutze unserer Kinder deshalb „runter vom Gas“, so Groß-Umstadts erster Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Matthias Kreh und fährt fort: „Gerade die Streetbuddies erhöhen die Aufmerksamkeit deutlich und machen allen klar, dass hier vermehrt Kinder unterwegs sind. Schließlich sind sie als schwächste Teilnehmer im täglichen Straßenverkehr ganz besonderen Risiken ausgesetzt.“
Nach den Weihnachtsferien sind ab Montag wieder viele Kinder zu Fuß im Straßenverkehr unterwegs. „Ich bitte alle Verkehrsteilnehmer gerade in der dunklen Jahreszeit um besondere Vorsicht und Rücksicht. Gerade rund um Schulen und Kindergärten heißt es „runter vom Gas“, so Groß-Umstadts erster Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Matthias Kreh. „Natürlich haben wir auch als Stadt die Verkehrssicherheit rund um Kitas und Schulen im Blick. Streetbuddies, Tempo 30 und Geschwindigkeitskontrollen können helfen, aber am besten wirkt allgemeine Rücksicht im Straßenverkehr,“ so Kreh weiter.
Auch Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern einen Beitrag zu einem sicheren Fußweg leisten. Dazu gehört den Schulweg nochmal gemeinsam begehen, kritische Querrungen besprechen und wichtige Verkehrsregeln durchgehen. Auch die Kleidung spielt eine wichtige Rolle im Dunklen und während der Dämmerung. Hierbei können Reflektoren oder Sicherheitswesten für die entscheidende Sichtbarkeit sorgen.
Ob als Fußgänger, als Mitfahrer im Auto, unterwegs auf dem Fahrrad oder in öffentlichen Verkehrsmitteln: Immer sind Kinder als die schwächsten Teilnehmer im täglichen Straßenverkehr ganz besonderen Risiken ausgesetzt. Oft wissen sie die Folgen eigenen und fremden Verhaltens noch nicht richtig einzuschätzen und geraten deshalb immer wieder in heikle Situationen und Gefahr.
Die Aktion „Gib Acht im Verkehr“ gibt zu bedenken: Kinder haben einen kleineren Blickwinkel als Erwachsene, Kinder hören Fahrzeuge, erkennen aber spät, aus welcher Richtung sie kommen, Kinder können die Straße schlechter überblicken, Kinder können die Entfernung zu fahrenden Autos schlechter einschätzen, Kinder lassen sich leicht ablenken, Kinder träumen, trödeln und laufen plötzlich los, Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und brauchen am meisten Schutz.