Das Darmstädter Echo urteilte am 7. Oktober 2019 wie folgt über die Umweltpolitik von Groß-Umstadt, welche die SPD maßgeblich seit vielen Jahren gestaltet: „Gäbe es einen Ökologie-Wettbewerb der 23 Kreiskommunen, hätte Groß-Umstadt gute Chancen, weit oben zu landen. Lange vor der aktuellen „grünen Welle“ setzte die Umstädter Stadtpolitik auf einen breit angelegten ökologischen Umbau.“
Für uns ist Groß-Umstadt nämlich vor allem die Stadt der Nachhaltigkeit, die ihre Umwelt schützt und die Energiewende umsetzt. Das ist unser Leitbild und das immerwährende Ziel, welches wir mit unserer Umweltpolitik in Groß-Umstadt verfolgen. Denn Groß-Umstadt besitzt auf unsere Initiative hin ein umfassendes Energie- und Klimaschutzkonzept, welches unsere Stadt überregional zum Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit macht.
Der direkte Austausch über das Vereinsleben in Groß- Umstadt mit all seinen Stadtteilen erfreut sich großer Beliebtheit. Für die politischen Mandatsträger der SPD sind die direkten Rückmeldungen der Vereine sehr wertvoll und auch verschiedene Initiativen haben hier ihren Ausgangspunkt genommen. Das wollten wir als SPD nicht missen und sagten deshalb: Gerade wegen Corona findet unser Vereinsfrühstück auch 2021 statt!
Auf Frühstück musste trotzdem nicht verzichtet werden, da die Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter ein kleines Frühstückspaket direkt nach Hause geliefert bekamen. Über 50 Gäste konnten so entspannt vom Frühstückstisch aus teilnehmen und sich mit den politischen Verantwortungsträgern austauschen. Der SPD-Parteivorsitzende Dennis Alfonso Muñoz begrüßte alle Zugeschalteten sowie Bürgermeister Joachim Ruppert, der seinerseits ein Grußwort hielt. Als Moderator führte erneut der Umstädter Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann durchs Programm.
Ein wichtiges Merkmal von Groß-Umstadt in allen Stadtteilen ist die kulturelle Vielfalt und das große Vereinsleben. Deshalb haben wir auch auf der letzten Stadtverordnetenversammlung einen Antrag gestellt und den Magistrat beauftragt haben, die besondere Situation der Kultur und von Veranstaltungen auch im Jahr 2021 aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders zu berücksichtigen. Unsere Stadt darf durch die Pandemie nicht ihren kulturellen Reiz verlieren, weshalb wir unserer Auffassung nach unterstützend tätig werden mussten. Für uns ist Groß-Umstadt nämlich vor allem die Kulturhauptstadt des Landkreises mit großer Vereinsvielfalt und Europäischer Identität. Das ist unser Leitbild und das immerwährende Ziel, welches wir mit unserer Kulturpolitik in Groß-Umstadt verfolgen.
In der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der fünfjährigen Wahlperiode, wurden nochmal wichtige Beschlüsse gefasst. Doch bevor die 24 Stadtverordneten und Stadträte mit der Sitzung begannen, gab es erstmals die Möglichkeit von Corona Schnelltests. Hierfür gilt ein herzlicher Dank an Stadtverordnetenvorsteher Matthias Kreh für die Initiative, die auf eine Idee der Kreistagsvorsitzenden Dagmar Wucherpfennig zurückgeht. Die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes führten die Tests in der Stadthalle durch und übermittelten kurzfristig die Ergebnisse. Somit konnte das Infektionsrisiko für alle Beteiligten deutlich gesenkt werden.
Die SPD hatte zu dieser ersten Sitzung im Jahr 2021 mehrere Anträge gestellt, die nach entsprechender Beratung alle angenommen wurden.
Endlich wieder auf dem Marktplatz sitzen, das Plätschern des Biets hören und einen Kaffee oder Wein trinken. Nach diesem Umstädter Lebensgefühl sehnen sich gerade viele von uns. Genauso wie nach dem Besuch eines Konzerts, einer Lesung oder ganz aktuell der Fastnacht in unseren Stadtteilen. Corona macht da leider momentan einen Strich durch die Rechnung und es muss für den Moment bei Erinnerungen und der Vorfreude bleiben.
Damit diese Vorfreude in hoffentlich naher Zukunft nicht enttäuscht wird, wollen wir bereits jetzt die Weichen stellen und haben auf der letzten Stadtverordnetenversammlung eine Starthilfe für die Kultur in Groß-Umstadt auf den Weg gebracht. Wir beauftragen damit den Magistrat, also unsere Stadträtinnen und Stadträte und den Bürgermeister, die besondere Situation der Kultur und von Veranstaltungen im Jahr 2021 auf Grund der Auswirkungen der Corona Pandemie besonders zu berücksichtigen.
Dazu richten wir aus bereits absehbaren Restmitteln und nicht verausgabten eingeplanten Mitteln einen Kulturfonds ein, um Vereine und Initiativen bei der Wiederaufnahme kultureller Aktivitäten und Veranstaltungen zu unterstützen. Über die Verwendung und Unterstützung soll der Magistrat auf Antrag entscheiden.