Endlich wieder auf dem Marktplatz sitzen, das Plätschern des Biets hören und einen Kaffee oder Wein trinken. Nach diesem Umstädter Lebensgefühl sehnen sich gerade viele von uns. Genauso wie nach dem Besuch eines Konzerts, einer Lesung oder ganz aktuell der Fastnacht in unseren Stadtteilen. Corona macht da leider momentan einen Strich durch die Rechnung und es muss für den Moment bei Erinnerungen und der Vorfreude bleiben.
Damit diese Vorfreude in hoffentlich naher Zukunft nicht enttäuscht wird, wollen wir bereits jetzt die Weichen stellen und haben auf der letzten Stadtverordnetenversammlung eine Starthilfe für die Kultur in Groß-Umstadt auf den Weg gebracht. Wir beauftragen damit den Magistrat, also unsere Stadträtinnen und Stadträte und den Bürgermeister, die besondere Situation der Kultur und von Veranstaltungen im Jahr 2021 auf Grund der Auswirkungen der Corona Pandemie besonders zu berücksichtigen.
Dazu richten wir aus bereits absehbaren Restmitteln und nicht verausgabten eingeplanten Mitteln einen Kulturfonds ein, um Vereine und Initiativen bei der Wiederaufnahme kultureller Aktivitäten und Veranstaltungen zu unterstützen. Über die Verwendung und Unterstützung soll der Magistrat auf Antrag entscheiden.
Bereits seit vielen Jahren investiert der Landkreis Darmstadt-Dieburg unter Verantwortung der SPD mit unserem Landrat Klaus Peter Schellhaas in eine gute und wohnortnahe medizinische Versorgung. Das hat sich besonders in der Corona-Pandemie bewährt. Die Kreiskliniken in Darmstadt-Dieburg stehen für eine sehr hohe Versorgungsqualität, über die wir in Groß-Umstadt als Gesundheitsstandort besonders stolz sind. Deswegen ist es so wichtig, dass unsere Kreiskliniken in öffentlicher Hand bleiben. Nur so kann der Landkreis bestimmen, welche Behandlungen angeboten werden und eine gute ärztliche Versorgung in Groß-Umstadt und der Region garantieren, während private Träger gezwungen wären, ihr Angebot den Marktregeln zu unterwerfen und im schlimmsten Fall zu verkleinern. Wir halten deshalb am bisherigen Kurs fest: Mit der SPD wird es keine Privatisierung der Kreiskliniken geben!
Die medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Trägerschaft unseres Landkreises sichern darüber hinaus die Zukunft der haus- und fachärztlichen Versorgung in der Fläche. Für uns ist Gesundheit nämlich ein Teil der Daseinsvorsorge, für die der Staat die Verantwortung tragen muss! Bei der Gesundheit darf es nicht um privatwirtschaftlichen Profit gehen, sondern darum, was die Menschen vor Ort an medizinischer Versorgung benötigen. Deshalb werden wir auch die medizinischen Versorgungszentren in den Städten und Gemeinden weiter ausbauen!
Wir schaffen zudem Anreize für junge Medizinerinnen und Mediziner, sich bei uns im Landkreis niederzulassen, z.B. durch attraktive Arbeitsbedingungen oder Erleichterungen bei der Praxisübernahme.
Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie am 14. März 2021, ob der Landkreis Darmstadt-Dieburg diesen Kurs beibehalten wird. Daher unsere Bitte: Gehen Sie wählen, gerne auch per Briefwahl und stimmen Sie für die SPD mit ihrem Landrat Klaus Peter Schellhaas. Nur so können wir weiterhin eine gute Gesundheitsversorgung im Landkreis und in Groß-Umstadt garantieren.
Vor dem Hintergrund der Äußerungen des CDU-Generalsekretärs und örtlichen Landtagsabgeordneten Manfred Pentz wünschen sich die Landtagsabgeordneten Heike Hofmann und Bijan Kaffenberger (SPD)
die Politik als Vorbild bei der Wortwahl und setzen auf versöhnliche Worte statt einer Rhetorik des Spaltens.
Schnee und Eis konnten den Besucherinnen und Besuchern des diesjährigen Neujahrsempfang der SPD Groß-Umstadt nichts anhaben. Denn die über 60 Gäste mussten höchstens den Weg vom Frühstückstisch zum Computer auf sich nehmen. Angesichts der aktuellen Corona Situation fand der traditionelle Jahresauftakt digital per Video statt. Der Ortsvereinsvorsitzende Dennis Alfonso Munoz konnte mit Landrat Klaus Peter Schellhaas, Kreisbeigeordneter Rosemarie Lück und Bürgermeister Joachim Ruppert prominente Ehrengäste begrüßen. Als Moderator führte der Umstädter Bundestagsabgeordnete Jens Zimmermann durchs Programm.
In seinen Grußworten wie Bürgermeister Ruppert auf viele erfolgreiche Projekte der Stadt hin. Auch auf der finanziellen Seite wurde in den letzten Jahren gut gewirtschaftet und eine Rücklage von sechs Millionen Euro erreicht. Diese lässt Groß-Umstadt in der aktuell schwierigen Situation genügend Spielraum. Viel passiert ist auch im Bereich der Kinderbetreuung mit zusätzlichen Plätzen und neuen Einrichtungen.
Während der Corona-Pandemie, die ein Kontaktverbot zum Schutze aller erfordert, gibt es auch Einschränkungen bei den Betreuungsmöglichkeiten. Deshalb haben wir bereits letztes Jahr beschlossen, die Kitagebühren auszusetzen. Nur diejenigen bezahlten eine taggenaue Gebühr, die eine Betreuung auch wirklich in Anspruch nahmen. Mit der aktuellen Vorlage des Magistrats soll diese Praxis auch 2021 fortgesetzt werden bis wieder ein regulärer Betrieb möglich ist. Unsere SPD-Fraktion wird diesem Vorschlag zustimmen, um die Eltern in dieser schwierigen Situation weiter zu entlasten.
Zur Klarstellung: Nach unserer Auffassung sollten Eltern überhaupt keine Kitagebühren zahlen müssen. Diese Kosten sollte das Land Hessen übernehmen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Die derzeitige Landesregierung aus CDU und Grünen sieht das aber leider anders und wälzt das Problem auf die Kommunen ab, die mit ihren Haushalten ohnehin unter Druck stehen. Hier gibt es noch viel zu tun!