Wir wollen und brauchen ein neues Schwimmbad für alle Bürgerinnen und Bürger in Groß-Umstadt. Hierfür haben wir gemeinsam mit den anderen Fraktionen ganze 10 Mio. Euro bewilligt, was die größte Einzelinvestition der letzten Jahre darstellt. Ebenso haben wir das Glück einen Bundeszuschuss zu erhalten, der bis zu 3,5 Mio. Euro beträgt. Das ist eine gute Nachricht, über die wir uns alle freuen sollten.
In der vergangenen Diskussion wurde jedoch deutlich, dass es verschiedene Auffassungen darüber gibt, wie das neue Schwimmbad aussehen soll. Gerade Magistrat und Schwimmbadförderverein vertreten unterschiedliche Meinungen bei diesem Thema. Während der Magistrat hinter dem Konzept der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen steht, das auf der letzten Bürgerversammlung vorgestellt wurde (siehe Abbildung 1), besteht der Schwimmbadförderverein auf einer Lösung mit zwei getrennten Becken für Schwimmer und Nicht-Schwimmer sowie auf sechs 50m-Bahnen; im Konzept, das vom Magistrat bevorzugt wird, sind vier 50m-Bahnen und zwei 25m-Bahnen vorgesehen.
Positiv sehen wir im vorgestellten Konzept, dass der Sprungbereich ausgegliedert wird und nicht mehr, wie im aktuellen Schwimmbad, im Bereich der Bahnen liegt. Somit gewinnen die Schwimmerinnen und Schwimmer an Fläche. Für uns standen bisher aber vor allem zwei Punkte im Vordergrund: 1. Den Kostenrahmen von 10 Mio. Euro einzuhalten und 2. Den Bundeszuschuss von 3,5 Mio. Euro nicht zu gefährden.
Außerdem plädierten wir in der vergangenen Diskussion stets dafür, sachlich und konstruktiv über dieses Thema zu reden; anders als dies in der Sommerpause der Fall war. Wir sind davon überzeugt, dass eine Demokratie von Kompromissen lebt und dies jetzt dringend nötig ist, um zu einer guten Lösung zu kommen, hinter der möglichst alle Bürgerinnen und Bürger stehen können. Deshalb haben wir auf der gestrigen Sitzung des Arbeitskreises einen möglichen Kompromiss angeregt, in der wir einen eigenen Vorschlag zur Sanierung des Schwimmbades eingebracht haben.
Liebe Genossinnen und Genossen,
das Jahr 2019 neigt sich dem Ende entgegen und auch wir in Groß-Umstadt wollen das Jahr so langsam ausklingen lassen.
Hierzu wollen wir alle unsere Mitglieder zu einem vorweihnachtlichen Essen einladen, dass am
am Samstag, den 30. November 2019, um 18.00 Uhr
im Clubraum der Stadthalle
(Am Darmstädter Schloss 6, 64823 Groß-Umstadt)
stattfinden wird.
Den Anlass wollen wir auch nutzen, um in gemütlicher und stimmungsvoller Atmosphäre unsere langjährigen SPD-Mitglieder zu ehren.
Bitte meldet euch hierfür bei Marina Glorius zurück, damit wir mit dem Essen entsprechend kalkulieren können (E-Mail: spd@kleestadt.de; Tel.: 0151-75055997).
Mit solidarischen Grüßen
Dennis Alfonso Muñoz
Vorsitzender der SPD Groß-Umstadt
Wir wollen und brauchen ein neues Schwimmbad für alle Bürgerinnen und Bürger in Groß-Umstadt. Das wurde auch auf der Bürgerversammlung noch einmal deutlich, die vergangenen Mittwoch stattfand. Eine große Anzahl an interessierten Bürgerinnen und Bürgern kam hierfür in die Stadthalle, um sich über das geplante Vorhaben zu informieren und die Konzeptstudie kennenzulernen, über die bereits seit der Sommerpause viele Ansichten im Umlauf waren.
Viele Fragen konnten dort durch Bürgermeister Joachim Ruppert und die Vertreter der Deutschen Bädergesellschaft beantwortet werden. Trotzdem wurde erneut deutlich, dass der Schwimmbadförderverein hiermit nicht zufrieden ist und damit gilt es jetzt sachlich umzugehen.
Unsere Position hierfür bleibt klar: Wir Sozialdemokraten werden alles daransetzen, um den Bundeszuschuss von bis zu 3,5 Millionen Euro voll auszuschöpfen und wollen definitiv nicht darauf verzichten. Das wäre fahrlässig und haushaltspolitisch unvernünftig, bedenkt man doch wie düster die Konjunkturaussichten für die Zukunft aussehen. Für Lösungen also, die den Bundeszuschuss nicht gefährden, sind und bleiben wir stets offen.
Wir wollen und brauchen ein neues Schwimmbad für alle Bürgerinnen und Bürger in Groß-Umstadt. Hierfür haben wir gemeinsam mit den anderen Fraktionen ganze 10 Millionen Euro bewilligt, was mit Ausnahme der Straßensanierungen die größte Einzelinvestition der letzten Jahre darstellt. Das ist eine gute Nachricht, über die wir uns alle freuen sollten. Vor allem wenn man an die Diskussionen während der Finanzkrise zurückdenkt.
Zu dieser Zeit nämlich mussten alle politischen Entscheidungsträger schweren Herzens über viele Einsparmaßnahmen diskutieren und auch eine mögliche Schließung des Umstädter Schwimmbads rückte immer wieder in den Bereich des Möglichen. Glücklicherweise konnten wir diese Maßnahme nicht nur verhindern, sondern befinden uns heute sogar in der glücklichen Situation unser Schwimmbad zu sanieren und für die Zukunft zu erhalten.
Um das Glück perfekt zu machen, hilft uns ein Zuschuss des Bundestages von bis zu 3,5 Millionen Euro sogar bei unserem Vorhaben. Doch anstelle von Freude darüber, dass so viel Geld für die Sanierung des Schwimmbades in die Hand genommen wird, hörte man bisher leider nur Wehklagen.