Der von der Landesregierung beabsichtigte Verkauf der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft Nassauischen Heimstätte (NH) stößt auch bei der Groß-Umstädter SPD auf Widerstand. Wenngleich das Thema bisher vor allem in Frankfurt hohe Wellen geschlagen hat, so Ortsvereinsvorsitzender Matthias Kreh, gibt es auch in Groß-Umstadt 36 betroffene Wohnungen.
Über 80 Frauen und Mädchen sind dem Aufruf zum internationalen Frauentag gefolgt und haben Fotos von sich eingereicht. Dabei zeigt sich ein breites Spektrum von Aktivitäten. Die Fotos zeigen Umstädterinnen in ihren Berufen, in der Freizeit, im Urlaub oder beim Sport. Auffallend: Viele Fotos zeigen Einsatz im Ehrenamt!
Über 500 Besucherinnen und Besucher kamen an den drei Ausstellungstagen in die Säulenhalle des Rathauses. Ein großer Erfolg für die sozialdemokratischen Frauen um Renate Filip und Jutta Grimm-Ruppert die die Ausstellung organisiert haben.
Erfreulich viele Besucher Umstädter kamen am 3. März zur Veranstaltung des SPD Ortsbezirks Umstadt mit dem Titel „Bauen und Wohnen in Umstadt“ im Nebenzimmer des Imbissrestaurants Gose.
Klaus Mahla informierte zunächst die knapp dreißig Anwesenden über die aktuelle Situation und die angedachten und angeschobenen Entwicklungsvorhaben in Umstadt. Dabei ging es um den derzeitigen Trend zum Wohnen in Zentren, was für Umstadt bedeute, dass zum einen wieder mehr Menschen von den umliegenden Ortschaften und Stadtteilen in die Kernstadt ziehen möchten, andererseits aber eine Fluktuation in die Ballungsräume Darmstadt und Frankfurt bestehe. Auch viele Neubaugebiete in den umliegenden Gemeinden stellten eine Konkurrenz um Neubürger da, denn seit einigen Jahren seien die Einwohnerzahlen in Groß-Umstadt leicht rückläufig.
Am gestrigen Donnerstag hat die Groß-Umstädter Stadtverordnetenversammlung den Haushalt für das Jahr 2012 verabschiedet. Ein durchaus historischer Beschluss wurde gleich zu Beginn der Abstimmung über die Anträge der einzelnen Fraktionen gefasst. Einstimmig votierten die 37 Stadtverordneten für ein bis 2016 laufendes Konsolidierungsprogramm, das eine jährliche Reduktion des Haushaltsdefizits um 500.000 Euro vorsieht. Gleichzeitig wurde der Haupt- und Finanzausschuss beauftragt die Vielzahl der von den Fraktionen vorgelegten Sparvorschläge zügig zu diskutieren und umzusetzen.
Nach der Diskussion einiger weiterer Anträge fand dann auch der Haushaltsplan 2012 eine breite Mehrheit über alle Fraktionen hinweg. Nach Meinung der SPD vor allem auch ein Verdienst der Verwaltung um Bürgermeister Joachim Ruppert und Kämmerer Ingo Huber.
In seiner Haushaltsrede ging SPD Fraktionsvorsitzender Jens Zimmermann auf das schwierige finanzielle Umfeld und die Nachwirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise ein. Postiv hob er hervor, dass nun zumindest wieder eine halbwegs vernünftige Planung möglich ist.
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