Allgemein
Am Sonntag, den 3. September 2017, findet das einzige Fernsehduell vor der Bundestagswahl statt, bei dem sich Martin Schulz (SPD) und Angela Merkel (CDU) zum Schlagabtausch treffen. Dieses Duell wird von ARD, ZDF, RTL und SAT.1 live übertragen, startet um 20:15 Uhr und dauert 90 Minuten.
Die SPD Groß-Umstadt lädt daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich gemeinsam dieses TV-Duell anzusehen. Das politische Public-Viewing findet im Bistro du Château (Markt 4). Ab 19:15 Uhr ist die SPD vor Ort und freut sich auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger.
„Das gemeinsame Fernsehschauen soll natürlich auch dazu anregen, sich über das Gesehene auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.", macht der stellvertretende Vorsitzende Dennis Alfonso Muñoz deutlich. Deshalb bleibt nach dem Duell ausreichend Zeit, über die gewonnen Eindrücke, weitere Aspekte der Bundespolitik und alle Fragen rund um die Bundestagswahl mit den SPD-Mitgliedern zu sprechen.
Unter dem Motto „Zeit für mehr Gerechtigkeit “ fand am vergangen Wochenende der Bezirksparteitag der südhessischen SPD in Oberursel statt. Neben der Diskussion um den Entwurf des Bundestagswahlprogramms standen die turnusgemäßen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Bei den Vorstandswahlen wurden sowohl Pfungstadts Bürgermeister Patrick Kock (Kassierer), als auch SPD-Kreisvorsitzende Heike Hofmann (Beisitzerin) von den rund 200 Delegierten in ihren Positionen gewählt. „Die klare Wiederwahl von Koch und Hofmann ist eine Bestätigung ihrer guten Arbeit im Bezirksvorstand“, so Pressesprecher Matti Merker.
Die Europäische Union blickt auf eine turbulente Zeit in den vergangenen 60 Jahren zurück. Aber die Erfolge überwiegen. Sie treten angesichts erstarkender nationalistischer Tendenzen in den Hintergrund, weil sie mittlerweile für selbstverständlich gehalten werden. Die allermeisten Deutschen können sich gar nicht vorstellen, dass man in den 1950er Jahren ein Visum (siehe Abbildung) brauchte, um nach Italien zu reisen, das Wochen vor der Reise in einem italienischen Konsulat in der nächsten Großstadt beantragt werden musste.
Die EU ist eine Erfolgsgeschichte. Der größte und wichtigste Erfolg: Frieden. Noch nie gab es so lange Frieden in Europa, mittlerweile 70 Jahre. Ermöglicht hat dies der Entschluss der europäischen Staaten, nach zwei vernichtenden Weltkriegen Gemeinsamkeiten zu suchen, um Krieg in Europa auf Dauer zu verhindern und zu einer friedlichen Form der Zusammenarbeit zu kommen. Streit wird nicht mehr auf Schlachtfeldern ausgetragen, sondern zivilisiert nach einem festgelegten Regelwerk beigelegt.
Zum Jahrestag der Abstimmung über das nationalsozialistische Ermächtigungsgesetz am 23. März 1933 hat Bundestagspräsident Norbert Lammert die Benennung zweier Bundestagsgebäuden mit den Namen des Sozialdemokraten Otto Wels und des Zentrumspolitikers Matthias Erzberger aus der Zeit vor und während der Weimarer Republik bekanntgegeben. Das Abgeordnetenhaus „Unter den Linden 50“ wird nach dem Sozialdemokraten Otto Wels benannt. In seiner berühmten Rede am 23. März 1933 bewies der SPD-Vorsitzende Standhaftigkeit und erklärte, warum seine Fraktion dem Ermächtigungsgesetz niemals zustimmen werde. Der berühmteste Satz lautete: "Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“ Ein Satz, "der noch heute in die Glieder fährt", schreibt Thomas Oppermann in seinem Gastbeitrag "Otto Wels und die Lehren für unsere Demokratie" für die FAZ.
Die historische Rede von Otto-Wels kann man sich hier anhören.
In der Broschüre der SPD-Fraktion zum Ermächtigungsgesetz kann man den Redetext nachlesen.
In diesem Jahr ist am 18. März Equal Pay Day, ein Tag früher als im letzten Jahr. Dieser „bewegliche Feiertag“ erinnert an die nach wie vor ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern. Der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen lag 2016 mit 16,26 Euro um 21 Prozent niedriger als der Lohn der Männer. Rechnet man diesen Unterschied in Kalendertage um, ergibt das 77 Tage. Frauen müssten also bis zum 18. März 2017 arbeiten, um das Jahreseinkommen der Männer des Jahres 2016 zu verdienen. „Es ist zwar erfreulich, dass in diesem Jahr der Equal Pay Day ein Tag früher erreicht wird“, meint Brigitte Zypries, „aber die Angleichung geschieht zu langsam.“ 2015 betrug laut Statistischem Bundesamt der Lohnunterschied noch 22 Prozent und der Equal Pay Day 2016 fand erst am 19. März statt.
Die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das für mehr Transparenz bei der Entlohnung sorgen soll, um verdeckte Benachteiligungen von