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Sozialdemokraten im Wahlkreis Odenwald nominieren ihren Bundestagskandidaten
Im kommenden Jahr stehen Bundestagswahlen an. Die Sozialdemokraten im Wahlkreis 187 (Odenwald) haben am Mittwochabend ihren Kandidaten nominiert. Zum Wahlkreis 187 gehören Städte und Gemeinden aus den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Offenbach und Odenwald. Rund 200 Delegierte kamen in Schaafheim (Darmstadt-Dieburg) zusammen, um ihr Votum abzugeben. Fazit: Für die SPD wird nach dem Jens Zimmermann (Groß-Umstadt) ins Rennen um das Bundestagsmandat gehen. Nach seiner Bewerbungsrede gab es für den 30 Jahre alten Groß-Umstädter ein deutliches Ergebnis: 93,5 Prozent stimmten für ihn, es gab acht Nein-Stimmen und vier Enthaltungen.
Jens Zimmermann will vor allem eins für die Menschen in seinem Wahlkreis: Da sein, Präsenz zeigen und Zuhören. Mit klaren Versprechen will er sich in diesen Punkten messen lassen: Dazu gehören die von ihm vor den Delegierten angekündigte Offenheit und Transpanrenz, Dialogfähigkeit und das Versprechen, für die Menschen in regelmäßigen Bürgersprechstunden stets ansprechbar und erreichbar zu sein.
Zimmermann möchte zudem
Am Mittwoch (5.9.) wollen die Sozialdemokraten im Bundestagswahlkreis 187 (Odenwald) ihren Kandidaten für die Bundestagswahl im nächsten Jahr wählen. Dazu kommen gut 200 Delegierte aus den Kreisverbänden Odenwald, Darmstadt-Dieburg und dem Kreis Offenbach in der Kulturhalle Schaafheim zusammen.
Der Unterbezirk Darmstadt-Dieburg hat den 30-jährigen Fraktionsvorsitzenden der SPD Groß-Umstadt, Jens Zimmermann, ins parteiinterne Rennen geschickt. Die einstimmige Nominierung fand bereits im März statt und auch der Ortsverein Groß-Umstadt sowie die Jusos des Landkreises sprachen ihre Unterstützung aus. Die beiden weiteren Unterbezirke Odenwald und Offenbach haben auf die Nominierung eigener Kandidaten verzichtet.
In einem Vorstellungsmarathon absolvierte Jens Zimmermann seit April rund 50 parteiinterne Termine,
Das zweite Bürgerforum in der vergangenen Woche hat einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem Energiekonzept für Groß-Umstadt markiert. Durch das beauftragte Fachbüro wurde eine aktuelle CO2 und Energiebilanz für die Stadt vorgestellt. Da Groß-Umstadt bereits im Jahr 1993 eine solche Bilanz erstellen lies, liegen nun sehr gute Vergleichszahlen vor.
Betrachtet man einige der Ergebnisse zeigen sich deutliche Veränderungen:
Die SPD Darmstadt-Dieburg sowie der hessische SPD-Fraktions- und Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel haben die heutige Mitteilung der Minister Schäfer und Rentsch, die Nassauischen Heimstätten nicht zu verkaufen, als „Erleichterung für die Mieterinnen und Mieter der Nassauischen Heimstätten“ bezeichnet. „Besser eine späte Einsicht, als keine Einsicht. Endlich hat die Landesregierung bestätigt, dass die Nassauischen Heimstätten nicht verkauft werden.
"Für die Mieterinnen und Mieter ist das eine wirklich gute Nachricht“, sagt SPD Kreisvorsitzender Patrick Koch. Auch wenn das Argument für den abgesagten Verkauf die restriktiven Regelungen im Gesellschaftervertrag seien und die Landesregierung ihre Position, kein Interesse an wohnungspolitischer Verantwortung von Seiten des Landes zu haben, nicht räume, so sei das Ergebnis doch gut.
Patrick Koch freut sich, dass die Bürgerproteste
In den städtischen Gremien wird derzeit verstärkt über die Erschließung von neuen Bauflächen gesprochen. Anlass für die SPD für einen Einblick in die laufende Diskussion.
So steht z. B. in der nächsten Sitzung des Bauausschusses am 26.06.2012 die Beauftragung eines Erschließungsträgers für die Baugebiete „Unterhalb der Kreiskliniken“ und „Am Eichbaum/Abrundung Gustav-Hacker-Siedlung“ auf der Tagesordnung.
Der zu beauftragende Erschließungsträger soll verpflichtet werden, die Kosten für eine Marktanalyse zur Ermittlung des Wohnraumbedarfs in Groß-Umstadt, die in einem Antrag der SPD formuliert wurde, zu übernehmen.
Ziel dieser Marktanalyse wird sein, einen zielgruppengerechten Wohnraumbedarf für die nächsten 10-15 Jahre in ganz Groß-Umstadt zu ermitteln. Ergänzend dazu zielt ein Antrag der SPD zum Aufbau eines „Leerstandsmanagements“ für Groß-Umstadt darauf ab, Baulücken zu erfassen, und potentielle Wohnflächen bei bestehender Bebauung durch Umnutzung, Erweiterung oder Sanierung, in Zusammenarbeit mit den Eigentümern, zu entwickeln.
Hierfür hat erst kürzlich die Hessische Landesregierung eine „Flächenmanagement-Datenbank“, nach einem erfolgreichen Praxistest, für die Nutzung durch die Kommunen zur Verfügung gestellt. Dieses Instrumentarium sollte auch in Groß-Umstadt Anwendung finden, meint Bauausschussmitglied Karlheinz Müller.