Die SPD Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung hat folgenden Antrag eingebracht:
Der Magistrat wird beauftragt in Zusammenarbeit mit dem Verein „Spielkreis“ nach neuen Räumlichkeiten für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren zu suchen. Dabei im Vordergrund stehen muss eine deutliche Verbesserung der Raumsituation des Vereins. In Betracht zu ziehen sind dabei u.a. der erste Stock des Pfälzer Schlosses, die Räume in der alten Gewerbeschule (durch einen Ringtausch mit dem Max-Planck-Gymnasium ins Pfälzer Schloss) sowie ein Neubau oder Container auf dem Areal der Geiersbergschule. Durch die räumliche Veränderung soll die Zahl der U3-Betreuungsplätze weiter steigen.
Begründung: Der Bedarf
Groß-Umstadt ist zweifelsfrei die Energiestadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Nirgendwo sonst gibt es eine solche Fülle an regenerativen Energiequellen, nirgends wird mehr Strom aus erneuerbaren Quellen gewonnen. Neben den zahlreichen kleinen und großen Solaranlagen und den vier Windrädern gibt es auch noch die Biogasanlage und die erste im Bau befindliche Geothermieanlage. Damit sind bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.
Umso erstaunter zeigt sich die SPD Fraktion im Groß-Umstädter Stadtparlament

Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Umstädter SPD wieder hunderte von Gästen im Gruberhof begrüßen.

In der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde auch der Magistrat neu gewählt. Für die SPD wurden Renate Filip, Reinhold Ritter, Alois Macht und Richard Fikar gewählt. Erster Stadtrat bleibt Diethard Kerkau von der CDU. Weitere Stadträte sind Horst Engelhardt (CDU), Ursula Münch (BVG), Dr. Klaus Dummel und Wilhelm Adams (beide Grüne).

Im Rahmen Ihrer Mitgliederversammlung ehrten die Groß-Umstädter Sozialdemokraten ihr langjähriges Mitglied Franz „Ben“ Peter mit der Willy Brandt Medaille der SPD. Bürgermeister Joachim Ruppert, Ortsvereinsvorsitzender Matthias Kreh und Stadträtin Renate Filip gratulierten und bedankten sich für das große Engagement Peters, das weit über die Parteigrenzen hinausreicht. Franz Peter war langjähriger Stadtrat, Mitglied des Kreistags und ist bis heute aktiver Umweltschützer. Mit großem Bedauern nahmen die zahlreichen Mitglieder den Entschluss von Franz Peter zur Kenntnis die Arbeit im Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu beenden.