Der Erarbeitungsprozess des Energiekonzeptes für Groß-Umstadt läuft seit über einem Jahr. Die Ergebnisse der drei Bürgerforen sowie die Arbeit des beauftragten Fachbüros haben die Debatte auf eine sehr breite Basis gestellt. Noch liegt aber kein abschließendes Konzept vor. Die vorliegenden Erkenntnisse sind nun in einem vierten Bürgerforum und abschließend in der Stadtverordnetenversammlung zu einem Energiekonzept zusammenzufassen. Die SPD Fraktion fordert deshalb eine Verlängerung des Windkraftmoratoriums. Es sollen also bis zur Verabschiedung des Energiekonzepts keine Entscheidungen zum Bau neuer Windkraftanlagen getroffen werden.
Das vor gut zwei Jahren von der SPD beantragte und vom Stadtparlament beschlossene Moratorium hat sich bewährt. Investoren die bei der Stadt bisher vorstellig wurden, wurden mit Verweis auf diesen Beschluss wieder weggeschickt. Da der ursprüngliche Beschluss eine Dauer von zwei Jahren beinhaltete ist nun eine Verlängerung nötig um den Energiekonzept-Prozess die nötige Zeit zu verschaffen.
Erstaunt zeigen sich die Sozialdemokraten über die Reaktion von Grünen und BVG. Beide Fraktionen haben den Antrag auf Verlängerung des Moratoriums im Energieausschuss abgelehnt. Dazu mein SPD Fraktionsvorsitzender Jens Zimmermann: „Das ist eine klare Abkehr vom Prozess der Bürgerbeteiligung durch Grüne und BVG. Um zu einem guten Ergebnis zu kommen gilt Qualität vor Schnelligkeit, dafür steht die SPD.“
Der Kalender wird zusehends dünner, es ist nicht mehr zu übersehen, das Jahr geht seinem Ende zu. Endpunkt unserer diesjährigen Themenserie soll- wie versprochen – eine kleine Abschlussfeier sein. Diese findet statt am
Montag, den 10. Dezember 2012 ab 19.00 Uhr im Gasthaus Zum Lamm,
Georg-August-Zinnstrasse 32
An diesem Abend soll ein wenig Rückschau auf die vergangenen Treffen gehalten werden, in erster Linie aber Zeit für persönliche Gespräche sein.
Diesmal gibt es nicht nur Getränke und „Nüsschen, sondern unser Gastwirt Heiner Hax wird uns ein Essen zubereiten. Passend zur Jahreszeit wird er uns ein Wildgericht kochen. Daher bitten wir dich, uns bis zum 8.Dezember mitzuteilen, ob du kommst.
Den Jahreslauf 2013 werden wir turnusgemäß mit einer Mitgliederversammlung beginnen. Diese findet statt am Montag, den 21.Januar 2013 statt. Einladung über die Presse erfolgt noch.
Beste Grüße von
Miriam Mohr Klaus Mahla Karl Dörr Karin Hartmann
Im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Semder Gasthaus "Zur Krone" hat die Groß-Umstädter SPD Oliver Schröbel einstimmig zum Kandidaten der Partei für den Dieburger Wahlkreis nominiert. Die SPD hat in Schröbel einen Kandidaten, so der Ortsvereinsvorsitzende Matthias Kreh, der die Interessen der Bürger im Umstädter Land in hervorragender Weise vertreten wird und jemand, der ein würdiger Nachfolger für den ehemaligen SPD-Landtagsabgeordneten Karl Dörr wäre.
Oliver Schröbel hatte vor der Wahl seine politischen Ziele und Ideen vorgestellt. Die zum Teil prekäre finanzielle Lage der Kommunen darf nicht weiter so hingenommen werden. Hier gilt es im Interesse einer Generationengerechtigkeit auf eine bessere Finanzausstattung der Städte und Gemeinden hinzuarbeiten, so Schröbel. Der ländliche Raum wiederum darf nicht weiter so vernachlässigt werden, so eine weiteres Ziel von Oliver Schröbel. Hier gilt es Programme und Initiativen zu entwickeln, die auch unter Beachtung des demographischen Wandels, ein weiteres Ausbluten des ländliche Raumes verhindern sollen. Schließlich ist eine zeitgemäße Familienpolitik anzustreben, die sich an den heutigen Bedürfnissen der jungen Familien orientiert, meint Schröbel.
Auch Energie Thema
Nach längerer Diskussion zum Thema Energiewende in Groß-Umstadt wurde auf Anregung von Jens Zimmermann, der sich für den Bundestag bewirbt, ein Antrag mit großer Mehrheit verabschiedet, der sich für die Fortsetzung des Windkraftmoratoriums einsetzt, bis ein Umstädter Energiekonzept verabschiedet ist. Auf der Homepage der Partei wird die Umstädter SPD demnächst zum Thema Windkraft ihren Standpunkt darstellen, der dann mit Bürgern diskutiert werden kann. In diesem Zusammenhang macht Bürgermeister Joachim Ruppert darauf aufmerksam, dass er wegen des Moratoriums bislang keine Anträge von Firmen für Windkraftanlagen entgegennahm, sondern diese wieder zurückschickte und so wird er auch weiter verfahren, meinte Ruppert.
Mit einem Blick auf die Mitgliederentwicklung sowie Beiträgen aus den Arbeitskreisen Bauen und Soziales wurde die Versammlung vom Vorsitzenden Matthias Kreh, der abschließend zur Unterstützung des Kandidaten aufrief, beendet.
In den vergangenen Ausgaben des Odenwälder Boten wurde mehrfach über die Stromlieferverträge der Stadt berichtet. „Ich habe mir noch einmal alle Beschlüsse und Protokolle angesehen und kann keine Missachtung des Parlaments erkennen,“ sagt SPD Fraktionsvorsitzender Jens Zimmermann. Von der Stadtverordnetenversammlung wurde im Juni folgender Antrag einstimmig beschlossen:
1. Die bestehenden Strom- und Gaslieferverträge sind zum Ende der Vertragslaufzeit, gemäß der gesetzlichen Grundlagen zu kündigen.
2. Die notwendige Ausschreibung für Ökostrom und alternativ Graustrom und Gas ist durch ein geeignetes Fachbüro durchzuführen.
3. Zur Senkung der Kosten des Verfahrens und zur Erlangung von Kostenvorteilen sind Kooperationen mit anderen Städten und Gemeinden zu prüfen.
Daraufhin wurden durch den Magistrat Gespräche mit anderen Kommunen geführt. Mehrere
Der Mitgliederausflug des SPD-Ortsvereins Groß-Umstadt führte in diesem Jahr in die Barbarossastadt Gelnhausen. Wir erkundeten die wunderschöne Stadt mit einem geführten Stadtrundgang. Verwinkelte Gassen, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, malerische Marktplätze, mächtige Kirchen, imposante mittelalterliche Sandsteingebäude und schmucke Häuser zeugen noch immer von der glanzvollen Vergangenheit Gelnhausens. Nach dem Mittagessen und einem kurzen Stadtbummel ging es gestärkt in die staufische Kaiserpfalz. Von den Gelnhäusern liebevoll Barbarossaburg genannt, liegt die prächtige Kaiserpfalz, die als die besterhaltene staufische Pfalz in Deutschland gilt, malerisch zu Füßen der Altstadt - umrahmt von der Kinzig. Bei einem Rundgang durch die parkähnlich anmutende Anlage informierte uns Altbürgermeister Wilfried Köbler kompetent und sachkundig über die Historie der Pfalz und wir bekamen durch diese hervorragende Führung interessante Einblicke über das Leben in der Stauferzeit. Zum Abschluss dieses schönen Tages ging es noch in den Ederkeller nach Großostheim, wo wir den Tag bei einem guten Bier und einem Abendessen ausklingen ließen.