Martin Schulz kommt nach Darmstadt

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kommt nach Darmstadt. Am Dienstagabend wird er auf dem Marktplatz sprechen.

Die beiden SPD-Bundestagskandidaten Christel Sprößler und Dr. Jens Zimmermann bekommt beim Wahlkampf in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg prominente Unterstützung. Kanzlerkandidat Martin Schulz kommt am Dienstag (19. September) auf den Marktplatz nach Darmstadt. Mit den Worten „Kommen Sie vorbei und lernen Sie den nächsten Kanzler kennen”, lädt die SPD Darmstadt-Dieburg zu der Veranstaltung ein. Beginn ist um 17:00 Uhr, Martin Schulz wird gegen 18:30 Uhr erwartet.

An der Kundgebung nehmen außerdem der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel (Gießen) und die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion Christine Lamprecht (Bergstraße) teil.

Zukunft der Trinkwasserversorgung - SPD-Fraktion stimmt erneut für Eigenversorgung

In den vergangenen Wochen und Monaten war immer wieder von zu hohen Nitratwerten in den Trinkwasserquellen von Groß-Umstadt zu hören. Trotz Initiativen zur Verbesserung der Situation, wie die Beratung der Landwirte durch die AGGL, konnte bisher aber keine Trendumkehr eingeleitet werden; die Werte der Brunnen im Bereich der Haxenmühle steigen weiterhin und es ist nicht davon auszugehen, dass eine Erholung in nächster Zeit einsetzen wird. 

Um das Problem nun endlich in den Griff zu bekommen, ist dringend eine Entscheidung notwendig, die grundsätzlichen Charakter hat. Seit längerem schon diskutieren wir in der SPD über mögliche Varianten zur Trinkwasserversorgung und im April hatten wir die Entscheidung der Fraktion kundgetan, für die eigene Trinkwasserversorgung und den Bau einer eigenen Filteranlage zur Verbesserung der Trinkwasserqualität zu stimmen (Odenwälder Bote vom 9. Mai 2017). Zu diesem Zeitpunkt sprachen wir über den Bau einer Filteranlage mit Umkehrosmose oder den Wasserzukauf vom ZVG Dieburg. Die Entscheidungsgrundlage änderte sich jedoch kurz vor der Stadtverordnetenversammlung im April, als der ZVG kurz zuvor ein neues Angebot abgegeben hatte. Deshalb müssen wir nun über folgende Alternativen entscheiden: Beitritt zum Zweckverband oder Erhalt der eigenen Trinkwasserversorgung (mit Bau einer Filteranlage). 
 

TV-Duell - Public Viewing mit der SPD

Am Sonntag, den 3. September 2017, findet das einzige Fernsehduell vor der Bundestagswahl statt, bei dem sich Martin Schulz (SPD) und Angela Merkel (CDU) zum Schlagabtausch treffen. Dieses Duell wird von ARD, ZDF, RTL und SAT.1 live übertragen, startet um 20:15 Uhr und dauert 90 Minuten. 

Die SPD Groß-Umstadt lädt daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich gemeinsam dieses TV-Duell anzusehen. Das politische Public-Viewing findet im Bistro du Château (Markt 4). Ab 19:15 Uhr ist die SPD vor Ort und freut sich auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger. 

„Das gemeinsame Fernsehschauen soll natürlich auch dazu anregen, sich über das Gesehene auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.", macht der stellvertretende Vorsitzende Dennis Alfonso Muñoz deutlich. Deshalb bleibt nach dem Duell ausreichend Zeit, über die gewonnen Eindrücke, weitere Aspekte der Bundespolitik und alle Fragen rund um die Bundestagswahl mit den SPD-Mitgliedern zu sprechen. 

Am Sonntag Joachim Ruppert wählen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am kommenden Sonntag, den 20. August 2017, findet in Groß-Umstadt die Bürgermeisterwahl statt. Unser bisheriger Bürgermeister Joachim Ruppert stellt sich hier noch einmal zur Wahl, um die Geschicke unserer Stadt weitere sechs Jahre lenken zu dürfen. 

Da es dieses Mal nur einen Kandidaten gibt, denken viele, dass es nicht so wichtig sei die eigene Stimme abzugeben. Doch das ist ein Trugschluss! Denn durch die JA/NEIN-Abstimmung kann es auch zu einer Abwahl und damit zu einer Neuwahl des Bürgermeisters kommen.

Demokratie lebt nur von Demokraten und eine hohe Wahlbeteiligung spiegelt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger an der Weiterentwicklung unserer Gemeinde wider. Nehmen Sie deshalb für sich und auch für uns alle in Groß-Umstadt Ihr demokratisches Grundrecht in Anspruch und machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch! 

Unser Kandidat ist gewählt, wenn er mehr JA-, als NEIN-Stimmen erhält. 

Die Wahllokale sind am Sonntag von 8.00Uhr bis 18.00Uhr durchgehend geöffnet. 

Bitte gehen Sie zur Wahl, geben Sie mit Ihrer Stimme nicht nur unserem Kandidaten Joachim Ruppert ihre Unterstützung, sondern auch der demokratischen Entscheidung mit einer möglichst hohen Wahlbeteiligung den notwendigen Rückhalt.

FDP füllt Sommerloch mit Falschaussagen

Jeder kennt das alljährliche Phänomen der Presselandschaft: das Sommerloch. Bedingt durch die Sommerpause der politischen Institutionen und Sportligen gibt es wenige politisch relevante Ereignisse oder Termine über die berichtet wird. Eine nachrichtenarme Zeit also, in der Ereignisse, Personen und vor allem Tiere in den Vordergrund treten, über die sonst nicht berichtet worden wäre; viele erinnern sich sicherlich noch an „Problembär“ Bruno aus dem Sommer 2006 und vieles mehr. 

Doch auch Lobbyisten nutzen diese Zeit gerne, um das sogenannte Sommerloch mit ihren Sichtweisen zu füllen. Exemplarisch versuchte sich beispielsweise die FDP in Groß-Umstadt in Szene zu setzen und ihre Ansichten zur Trinkwasserversorgung unter die Leute zu bringen. So sprachen sich die Liberalen bereits in der Ausgabe des Odenwälder Boten vom 11. Juli 2017 für die Übernahme unserer Trinkwasserversorgung durch den ZVG aus. Dies überrascht insofern, als dass die Stadtverordnetenversammlung bis Ende Juli einen Fragenkatalog von den Stadtwerken und dem ZVG beantwortet haben wollte, um eine sachliche Entscheidung zu treffen. Dieser Katalog war zu jenem Zeitpunkt allerdings noch gar nicht beantwortet. Die FDP allerdings verkündete trotzdem ihre Entscheidung - ein sachlich kompetenter Entscheidungsprozess sieht jedoch anders aus! Diese Vorgehensweise sagt viel über die Intention der Liberalen. Doch wir sind der Meinung, dass bei dem Thema Nitratbelastung des Wassers und der noch ausstehenden Entscheidung über die zukünftige Trinkwasserversorgung unserer Stadt (Beibehaltung der Eigenversorgung mit Bau einer Filteranlage oder Beitritt zum ZVG) Lobbyinteressen hintenan zu stehen haben und das Allgemeinwohl unserer Stadt im Fokus stehen muss.
 

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