Die SPD Groß-Umstadt lädt ein zur Radtour durch alle Stadtteile
Kennen Sie wirklich alle Stadtteile? Wissen Sie, wie groß Groß-Umstadt ist? Wenn nicht, dann verbringen Sie doch einmal einen „sportlichen“ Donnerstag mit uns. Wir laden Sie am 31. Mai 2018 zur traditionellen Radtour über alle Stadtteile ein. Unterwegs werden Sie an den Haltepunkten mit Getränken versorgt. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, im Gruberhof einzukehren.
Wem die ganze Strecke zu viel ist, der kann an den jeweiligen Haltepunkten zu der Tour dazustoßen. Die zweite Hälfte der Tour ab 11.30 Uhr (Groß-Umstadt, Marktplatz) ist ohne nennenswerte Steigungen und deshalb auch gut für Familien geeignet.
Wir freuen uns auf Sie!
Der diesjährige SPD-Unterbezirksparteitag stand nicht nur im Zeichen einer Neuwahl des Vorstandes, sondern gab auch ein Startsignal für die Landtagswahl am 28.10.2018. Die SPD-Landtagsabgeordnete und Unterbezirksvorsitzende Heike Hofmann stimmt mit einer kämpferischen Rede die Partei auf die anstehende Wahl ein. „Zwei Jahrzehnte Schwarz geführte Landesregierung sind mehr als genug. Diese Landesregierung steht für Stillstand. Wir wollen mit unserem Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel den Wechsel in Hessen. Dabei werden wir uns auf die Themen mehr Bildungsgerechtigkeit von Anfang an, eine bessere Mobilität in Stadt und Land und mehr bezahlbaren Wohnraum im Fokus der Wahlkampfauseinandersetzung stellen“, so die Landtagsabgeordnete Heike Hofmann.
Zum Vorschlag des netzpolitischen Sprechers der CDU-Fraktion, Thomas Jarzombek in der BILD-Zeitung vom 23. April, die Abhängigkeit von Facebook reduzieren zu wollen, äußert sich Jens Zimmermann, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, wie folgt:
„Wir begrüßen dieses Umdenken beim Koalitionspartner. Damit Wettbewerb im Social-Media Bereich ermöglicht wird und Menschen über unterschiedliche Dienste hinweg kommunizieren können, müssen wir die Monopolstellung von Facebook aufbrechen. Dazu ist eine Pflicht zur Kommunikation ohne Mauern nötig. Es kann nicht sein, dass Facebook seine Nutzer mit digitalen Mauern daran hindert einfach mit anderen Netzwerken zu kommunizieren. Die Koalition sollte daher noch vor der Sommerpause entsprechende Vorschläge auf den Weg bringen. Wir brauchen diese Interoperabilität bei Internet-Diensten. Noch in den jüngsten Koalitionsverhandlungen hatte die CDU diese politische Forderung abgelehnt.
Für die SPD-Fraktion ist darüber hinaus die Umsetzung eines Maßnahmenpaketes entscheidend, damit die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer geschützt wird. Wir brauchen eine Aufsicht gegen den Missbrauch von Algorithmen und die wirksame Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung und der Verabschiedung der e-Privacy-Verordnung. Zusätzlich drängt die SPD-Fraktion auf die bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Bundesbeauftragen für Datenschutz und Informationsfreiheit.“
„Ich begrüße es, dass eine Stelle der Infrastrukturgesellschaft in Darmstadt angesiedelt wird. Hessen und das Rhein-Main-Gebiet sind ein Verkehrsknotenpunkt unseres Landes. Von hier aus werden zukünftig wichtige Entscheidungen für die Verkehrspolitik getroffen. Mit der Zuständigkeit des Bundes für Baumaßnahmen können wir den Sanierungsstau auch auf hessischen Straßen und Autobahnen besser abbauen“, sagt der Darmstadt-Dieburger Bundestagsabgeordneter Dr. Jens Zimmermann (SPD).
Bundesweit wird derzeit über die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum nachgedacht und dabei geht es nicht nur um Wohnraum für Sozialhilfeempfänger; sondern auch um Wohnraum für Menschen der mittleren Einkommensschichten.
Vor dem Hintergrund von Initiativen in verschiedenen Städten (u.a. München, Darmstadt, Erding) hat sich kürzlich auch in Groß-Umstadt ein Arbeitskreis von SPD-Vorstandsmitgliedern getroffen, um sich dem Thema anzunehmen.
„Es gibt zwar auch in Groß-Umstadt bereits einen Stadtverordnetenbeschluss, der bei der Neuausweisung von Baugebieten einen Mindestanteil an Wohnraum für Sozialwohnungen vorsieht“, erklärt der Parteivorsitzende Dennis Alfonso Muñoz, „doch kann dies nur ein erster Schritt sein. Viele Normalverdiener, Alleinerziehende, Ältere oder auch junge Familien benötigen ebenfalls Wohnraum, der bezahlbar ist. Deshalb sollte bei jedem größerem Bauvorhaben in Groß-Umstadt versucht werden, zusätzlichen Wohnraum auch für diese mittleren Einkommensklassen herzustellen.“