Wer verwirrt ist, ist schlecht informiert: Die FDP hat Kummer

Veröffentlicht am 11.01.2011 in Kommunalpolitik

Jetzt hat die FDP Groß-Umstadt also nach dem Dreikönigstreffen mal wieder Ihren „Kummerkasten“ aufgemacht. Aber nicht das Meinungstief der FDP oder ihr Vorsitzender Westerwelle machen ihr Kummer. Nein, ein altes Schild des ehemaligen Landtagsabgeordneten Patrick Koch am SPD-Fraktionsbüro in der Unteren Marktstraße macht der FDP Kummer. Weniger Kummer hingegen macht ihr offenbar die Tatsache, dass Koch als stellvertretender Vorsitzender der Kreis-SPD immer noch mehr für die Region erreicht, als der weithin unbekannte FDP-Abgeordnete aus Dieburg, von dem man wenig hört.

Außerdem macht es ihr Kummer, wie zu lesen ist, dass sie nicht recht weiß, was ein SPD-Mann als Projektkoordinator für den Senio-Pflegeheimneubau eigentlich tut. Da ist es doch gut zu wissen, dass alle Projektbeteiligten von Senio, Stadt, Gersprenz und Architekturbüro sich bisher ausnahmslos positiv über seine Tätigkeit geäußert haben. Schon frühzeitig hatte der Bürgermeister in der Stadtverordnetenversammlung darüber informiert und alle Fraktionen haben es begrüßt, dass sich jemand aus Groß-Umstadt um den Ablauf des Bauprojektes kümmert. Wie sagt doch der Volksmund: wer verwirrt ist, ist nur schlecht informiert. Aber das kann man von einer 2,7%-Partei mit nur einem Vertreter im Stadtparlament auch nicht anders erwarten.
Schließlich hat die FDP noch Kummer, weil eine Ortsvorsteherin jetzt neue Fachbereichsleiterin bei der Stadt werden soll. Es ist nicht verboten für Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, sich zu bewerben. Zumal die Qualifikationen passen. Absprachen zwischen Fraktionen zu vermuten, sind Gerüchte auf Stammtischniveau, was wiederum dem Niveau der FDP entspricht. Aber man kann ja mal so tun, als hätte die Angelegenheit ein Geschmäckle. Welch ein Kummer.
Vielleicht wird die FDP nach den nächsten Wahlen ja noch viel mehr Kummer haben.
Matthias Kreh, SPD-Ortsvereinsvorsitzender

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