Umstadt zeigt sich von der schönsten Seite beim Ortsrundgang der SPD

Veröffentlicht am 11.03.2011 in Kommunalpolitik

Bei schönstem Sonnenschein konnte die Umstädter SPD zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Ortsrundgang in Umstadt begrüßen. Ortsvorsteher Peter Stein führte die Gruppe vorbei an verschiedenen Orten, an denen bereits kräftig gearbeitet wird und wurde (z.B. das Pfälzer Schloss oder das alte Amtsgericht) oder für die Lösungen in naher Zukunft gefunden werden müssen (z.B. das Wambolt`sche Schloss). Dabei wurde deutlich,

dass die SPD in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten maßgeblich die Entwicklung der Stadt geprägt hat. Groß-Umstadt ist heute in der Region bekannt als modernes Mittelzentrum mit Tradition, mit hoher Lebensqualität und einem besonderen Flair. Die SPD möchte sich dafür weiter engagieren und Groß-Umstadt mit allen Bürgerinnen und Bürgen zusammen zukunftsfähig gestalten durch eine überlegte und maßvolle Stadtentwicklung, die die veränderte Lebensgewohnheiten sowie die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen gleichermaßen berücksichtigt.

Lebenswerte und lebendige Innenstadt
Beim Start auf dem Marktplatz wurde zunächst über die Situation der Innenstadt diskutiert. Die SPD setzt sich weiter für die Erhaltung und Weiterentwicklung der historischen Altstadt als Wohnquartier sowie als kulturelles und soziales Zentrum mit Gastronomie, vielfältigen Fachgeschäften und Wochenmarkt ein.

Parkplätze und Parkplatzsuchverkehr
Zur Schaffung neuer Parkplätze sollen neben mittelfristigen Lösungen (z.B. am Bahnhof und an der Stadthalle) auch kleinere Flächen kurzfristig als Parkraum erschlossen werden. So besichtigte die Gruppe nach dem Start auf dem Marktplatz eine Fläche an der Heinrich-Klein-Halle, auf der momentan Altkleider- und Glascontainer stehen und die mit geringem finanziellem Aufwand zu Parkraum umgewandelt werden könnte. Einigkeit herrschte in diesem Zusammenhang darüber, dass die Parkplätze in der Innenstadt weiter gebührenfrei bleiben müssen. Ergänzend muss das jetzige Parkplatzleitsystem zur besseren Lenkung und Vermeidung unnötigen Parkplatzsuchverkehrs in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden.

Wambolt`sches Schloss
Beim Stopp am Wambolt`schen Schloss waren die Teilnehmer erfreut zu hören, dass seit kurzem wieder Bewegung in die Gespräche mit den Eigentümern zur Rettung und Nutzung des Wambolt`schen Schlosses gekommen ist. Einig war man sich, dass sich im Bereich des Schlosses die logischen Erweiterungsmöglichkeiten der Max-Planck-Schule befinden. Karl Dörr formulierte die Richtung für die notwendigen nächsten Schritte: „Es müssen alle Beteiligten an einen Tisch gebracht werden, um einerseits die Raumnöte der Max-Planck-Schule zu lösen und andererseits die Möglichkeiten der Einbeziehung des Schlosses in eine solche Lösung zu klären.“

Pfälzer Schloss, Wendelinusparks und Bushaltestelle
Nächster Stopp war das Pfälzer Schloss, wo die Neugestaltung des Wendelinusparks nach Abschluss der Sanierungsarbeiten zügig angegangen werden muss. Bei der Bushaltestelle am Pfälzer Schloss wird sich die Umstädter SPD dafür einsetzen, dass der durch die Linienbusse verursachte Rückstau durch eine neue Bushaltebucht endlich beseitigt wird. Die SPD wird sich zudem weiter für bedarfsgerechte und kontinuierliche Verbesserungen der Busverbindungen zu den Stadtteilen, Nachbargemeinden und zu innerstädtischen Zielen wie dem Krankenhaus, der Friedhöfe, der Einkaufsmärkte und der Arztpraxen einsetzen.

Neugestaltung des Umstädter Bahnhofs
An der nächsten Station, dem Umstädter Bahnhof, machten die Vertreter der SPD nochmals deutlich, dass im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofsgeländes dringend befestigte Zugänge zu den Bahnsteigen und Park&Ride-Parkplätze angelegt werden müssen. Für das alte Bahnhofsgebäude, das sich zurzeit in städtischem Beisitz befindet und das weiterverkauft werden soll, fordert die Umstädter SPD, dass eine gastronomische Nutzung mit einem entsprechenden Angebot für Bahnreisende festgeschrieben wird.

Schaffung von neuem Wohnraum
Abschließend wurde auch noch das Thema Bauland diskutiert. Die SPD will möglichst zentrumsnah neues Bauland ausweisen, um Instandhaltungs- und Betriebskosten für die Infrastruktur niedrig zu halten und der Zersiedlung der Landschaft vorzubeugen. Bei der Änderung der Nutzung von Gebäuden zu Wohnzwecken oder bei der Bebauung von Baulücken und Freiflächen muss es Erleichterungen für die Bauwilligen geben.

Einladung zum zweiten Ortsrundgang
Um diese Themen mit Ihnen vor Ort zu diskutieren, laden wir Sie herzlich ein zu unserem zweiten Rundgang in Umstadt ein:
Sonntag 20.03.11 um 14 Uhr, Treffpunkt Gustav Hacker Siedlung, Sparkasse Hans-Kudlich-Str. 11.

Auf Ihr Kommen freuen sich die Kandidaten der SPD für den Ortsbeirat Umstadt:

Peter Stein
Heinz Weber
Klaus Mahla
Martin Kleine
Helmut Wieder
Günther Schäfer
Björn Schneberger
Miriam Mohr

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