Es sind wenige Jahre her, da war die Sorge groß um die Zukunftsfähigkeit des Kreiskrankenhauses in Groß-Umstadt. Dabei ist das Kreiskrankenhaus einer der wesentlichen Standortfaktoren für Groß-Umstadt. Es ist nicht nur die medizinische Infrastruktur, die angeboten wird, sondern das Kreiskrankenhaus ist auch großer Arbeitgeber. Die SPD Groß-Umstadt unterstützt die Gesundheitspolitik des Kreistags und von Landrat Peter Schellhaas, den „Gesundheitsstandort“ Groß-Umstadt nicht nur zu sichern, sondern weiter auszubauen.
Durch das Engagement von Landrat Klaus Peter Schellhaas wurden Weichen gestellt, damit wir nun mit großer Zuversicht in die Zukunft des Kreiskrankenhauses blicken können. Das Haus für seelische Gesundheit befindet sich im Bau und war lange diskutiert. Und auch über die grundhafte Erneuerung des Bettenhauses wird schon längst verhandelt. Bereits vor zwei Jahren hat der Landkreis in Absprache zwischen Bürgermeister Ruppert und Landrat Schellhaas im Pfälzer Schloss eine öffentliche Ausschusssitzung ausgerichtet, in der über die Zukunftsperspektiven und auch Bauentwürfe informiert wurde und diskutiert werden konnte. Auch über ein ergänzendes Ärztehaus, in dem auch die Krankenpflegeschule und ggfs. die Altenpflegeschule untergebracht werden könnten, wurde damals informiert. Dieses Teilprojekt konkretisiert sich nunmehr. Das Gebäude spielt vor allem auch eine große Rolle in der Planung für die Zeit des Krankenhausumbaus.
Viele positive Belegungen und Ideen sind mit dem neuen Ärztehaus verbunden. Die Ausbildung in der Krankenpflegeschule rückt zum Beispiel nahe an das Krankenhaus. Es gibt auch medizinische Disziplinen für die die unmittelbare Nähe zum Krankenhaus im Sinne der Patienten von Vorteil ist. Auch für Belegpraxen und Kooperationen – Beispiel das Neurozentrum – würden so Räume geschaffen und das Krankenhaus entsprechend entlastet.
Es handelt sich um einen freien Markt, dennoch halten wir es als SPD Groß-Umstadt für legitim, dass der Kreis versucht, sich über entsprechende Wettbewerbsklauseln beim Verkauf abzusichern. Zu Beginn der Planungsphase ist es auch wichtig, dass sich Landrat Schellhaas offen zeigt, für Gespräche mit eventuellen Bedenkenträgern im Wettbewerb. Priorität muss für den Landrat allerdings das Kreiskrankenhaus und die medizinische Versorgung des Ostkreises haben. Jedem ist bewusst, dass das Krankenhausareal sich im Laufe der Zeit verändern kann. Dennoch sollten wesentliche Veränderungen auch öffentlich begleitet werden. Aus Sicht der Stadt ist es daher erforderlich, dass ein Vorhaben bezogener Bebauungsplan mit den entsprechenden Beteiligungsmöglichkeiten erstellt wird. Eine wesentliche Frage dabei ist laut Bürgermeister Ruppert die Schaffung der erforderlichen Stellplätze. Dies wurde bei früheren Planungen etwas vernachlässigt. Das Thema wurde von städtischer Seite nach Bekanntwerden des Projekts auch bereits an den Landkreis kommuniziert.
Jeder sinnvolle Beitrag zur Sicherung und zum Ausbau des Standortes unseres Krankenhauses wird von der SPD Groß-Umstadt begrüßt und unterstützt. Insgesamt ist das Zukunftskonzept des Kreiskrankenhauses rund und gut für Groß-Umstadt, auch in seiner besonderen Rolle als Mittelzentrum hier im Ostkreis.