
Die Sperrung der Zeller Brücke im Odenwaldkreis bringt erhebliche Einschränkungen für die Menschen in der Region mit sich. Seitdem endet die Odenwaldbahn in Wiebelsbach, ein Schienenersatzverkehr verbindet den Abschnitt bis Erbach. Die Folge: eine massive Überlastung der Parkplätze am Bahnhof Wiebelsbach und zunehmender Frust bei den Pendlerinnen und Pendlern. Angesichts der absehbar länger andauernden Sperrung und des unterbrochenen Bahnverkehrs fordert die SPD Groß-Umstadt nun verlässliche Übergangslösungen – und insbesondere eine kurzfristige Weiterführung des Zugverkehrs bis Höchst im Odenwald.
„Wir sehen die wachsenden Belastungen für die Menschen in Wiebelsbach und alle Pendlerinnen und Pendler aus Groß-Umstadt“, erklärt Marvin Donig, Fraktionsvorsitzender der SPD Groß-Umstadt. „Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Odenwaldbahn zumindest bis Höchst weitergeführt wird, um die Parksituation in Wiebelsbach zu entschärfen. Gerade weil die Sperrung der Zellerbrücke noch länger andauern wird und der Schienenverkehr unterbrochen bleibt, brauchen wir jetzt verlässliche Lösungen. Die Stadt Groß-Umstadt muss sich aktiv in diesen Prozess einbringen und das Gespräch mit den zuständigen Stellen suchen.“
Dennis Alfonso Muñoz, Parteivorsitzender der SPD Groß-Umstadt und Mitglied des Ortsbeirats Wiebelsbach, ergänzt: „Die Bürgerinnen und Bürger in Wiebelsbach dürfen mit dieser Belastung nicht allein gelassen werden. Es braucht eine zügige, abgestimmte Lösung – und dafür muss die Stadt eine koordinierende Rolle übernehmen. Die Weiterführung der Züge bis Höchst wäre ein dringend notwendiger Schritt und auch die übergangsweise Einrichtung weiterer Parkplätze würde die Situation aktuell deutlich entschärfen.“
Die SPD Groß-Umstadt wird das Thema in die politischen Gremien einbringen und erwartet eine rasche Reaktion der Stadt auf die angespannte Lage am Bahnhof Wiebelsbach.

