Die SPD Groß-Umstadt begrüßt, dass die Ausstellung „Demokratie stärken Rechtsextremismus bekämpfen“ nun in Groß-Umstadt stattfinden wird.
Die Diskussion um die Demokratie-Ausstellung in den vergangenen Tagen hat viele Menschen in unserer Stadt bewegt. Dass die Ausstellung nun stattfinden kann, ist das Ergebnis der juristischen Schritte der Initiative „Bunt statt Braun“ sowie des großen zivilgesellschaftlichen und politischen Engagements der vergangenen Woche. Dieses Engagement hat dazu beigetragen, Bewegung in die zuvor starre Haltung des Bürgermeisters zu bringen. „Es ist gut und wichtig, dass die Ausstellung nun stattfinden kann. Die große Unterstützung aus der Stadtgesellschaft zeigt, dass Groß-Umstadt für Demokratie, Vielfalt und eine klare Haltung gegen Extremismus steht“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Marvin Donig. „Unser besonderer Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen und Organisationen, die sich in den vergangenen Tagen mit großem Einsatz für die Durchführung stark gemacht haben.“
Mit der nun gefundenen Lösung im Clubraum der Stadthalle ist das Ziel erreicht, die Ausstellung im geplanten Zeitraum in Groß-Umstadt zu realisieren. Auch wenn sich die SPD weiterhin die Säulenhalle als Ausstellungsort gewünscht hätte, ist der zwischen der Initiative und der Stadt geschlossene außergerichtliche Vergleich zu respektieren. Gleichzeitig bleibt der Ablauf der vergangenen Wochen aufzuarbeiten. Die SPD-Fraktion hatte frühzeitig Klarheit eingefordert und wird die Antworten auf ihre parlamentarische Anfrage, die seit gestern vorliegen, sorgfältig prüfen und auswerten.
„Öffentliche Räume sind Orte des demokratischen Austauschs und der politischen Bildung. Für die Zukunft braucht es bei solchen Entscheidungen mehr Sensibilität und Augenmaß. Vor allem braucht es eine klare Haltung für Demokratie und gegen Extremismus“, betont der Vorsitzende der SPD-Groß-Umstadt Dennis Alfonso Muñoz. Für die SPD ist klar: Die Stärkung unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung und die Auseinandersetzung mit extremistischen Positionen sind eine gemeinsame Verantwortung von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Der Ruf unserer Stadt hat in den vergangenen Tagen gelitten. Das darf sich nicht wiederholen.

