SPD fordert umgehendes Handeln beim Thema Energie

Veröffentlicht am 25.03.2011 in Kommunalpolitik

Drei-Punkte-Plan vorgestellt
Die Groß-Umstädter SPD sieht beim Thema Energie einen schnellen Handlungsbedarf. „Wir wollen nicht, dass nach der Wahl erst Monate ins Land ziehen, bevor die Arbeit an einem Umstädter Energiekonsens beginnen können,“ sagt Karl Dörr für die Umstädter SPD. Im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung in Groß-Umstadt stellten die Umstädter Sozialdemokraten jetzt einen Drei-Punkte-Plan vor.
Wichtigstes Ziel der SPD Groß-Umstadt im Bereich Energie ist die Erstellung eines ganzheitlichen städtischen Energiekonzeptes. Dieses Konzept soll klare Zielgrößen hinsichtlich der Strom- und Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen enthalten. Daran anschließend sind die entsprechenden Maßnahmen zur Verwirklichung dieser Zielgrößen zu definieren.

Wichtigstes Element der Erstellung eines Energiekonzeptes ist eine breite und intensive Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger sowie aller weiteren Anspruchsgruppen wie Wirtschaft, Vereine, Verbände und Kirchen.
Um die Bedeutung des Themas Energie zu verdeutlichen schlägt die SPD die Einrichtung eines Parlamentsausschusses für Energie und Umwelt vor. „Indem wir dem Thema Energie einen eigenen Ausschuss widmen, können wir das Thema schnell vorantreiben und den notwendigen politischen Druck erzeugen,“ fordert SPD Fraktionsvize Jens Zimmermann.
Im Rahmen des Kommunalwahlkampfs wurde auch das Konzept einer kommunalen Energiegenossenschaft vorgestellt. Harald Polster aus Pfungstadt berichtete über die Erfolge der dortigen Genossenschaft und der regen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Dieses Konzept könnte auch für uns in Groß-Umstadt Vorbild sein. Schon mit wenigen Hundert Euro kann man sich an der Genossenschaft beteiligen, die dann Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien umsetzt.
Bei allen regenerativen Energieformen hat die Stadt Groß-Umstadt viele Möglichkeiten mitzubestimmen – außer beim Thema Windkraftanlagen. Auch wenn wir Windkraft befürworten, möchten wir bei der Planung stärker mitbestimmen wo, welche Anlagen entstehen. Daher möchten wir hier eine Zeit der Beratung, nachdem nun vier Anlagen auf Groß-Umstädter Gebiet stehen. Am Ende dieses Prozesses soll ein „Umstädter Energiekonsens“ stehen. Zur Verwirklichung und Erreichung sind auch in finanziell schwierigen Zeiten entsprechende Mittel bereitzustellen.

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