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Den Landkreis erfahren - SPD-Landratskandidatin Christel Sprößler kommt nach Groß-Umstadt

„Den Landkreis erfahren“ ist der Titel der diesjährigen Sommertour von Christel Sprößler, der SPD-Landratskandidatin und Kreisbeigeordneten im Landkreis Darmstadt-Dieburg. 

Vom 5. – 9. August 2026 wird Christel Sprößler mit einer kleinen Gruppe entsprechend dem Tourplan alle 23 Städte und Gemeinden im Landkreis besuchen. In diesen fünf Tagen wird das Team die komplette Zeit mit dem Fahrrad unterwegs sein und auch entlang der Route übernachten.

SPD begrüßt zügige Umsetzung des Antrags zum Frühschwimmen

Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung begrüßt, dass das Groß-Umstädter Freibad ab dem 29. Juli an zwei Tagen pro Woche Frühschwimmen anbietet. Mittwochs und donnerstags öffnet das Freibad künftig bereits um 8.30 Uhr. Damit setzt die Stadt einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 25. Juni kurzfristig um, der auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurückgeht.

Vorfälle aufklären. Zusammenhalt fördern. Demokratie stärken.

Die SPD Groß-Umstadt verurteilt die Schmierereien mit verfassungsfeindlichen Symbolen an der Ernst-Reuter-Schule und der Wendelinusschule auf das Schärfste. Solche Taten sind nicht nur Sachbeschädigungen, sondern richten sich gegen die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Verfassungsfeindliche Symbole und Parolen haben an unseren Schulen und in unserer Stadt keinen Platz. Unser Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulen sowie den Ermittlungsbehörden, die schnell reagiert haben.

Gleichzeitig mahnt die SPD zu einer nüchternen Betrachtung der Vorfälle. Über die Hintergründe und Motive der Täter ist derzeit nichts bekannt. Die laufenden Ermittlungen müssen abgewartet werden. Pauschale Schlussfolgerungen helfen weder bei der Aufklärung noch bei der Prävention.

Für die SPD ist jedoch klar: Demokratie muss jeden Tag neu gestärkt und gelebt werden. Deshalb sollte die Diskussion nicht bei der Verurteilung der Taten enden.

Ausstellung zur Stärkung der Demokratie findet statt!

Die SPD Groß-Umstadt begrüßt, dass die Ausstellung „Demokratie stärken Rechtsextremismus bekämpfen“ nun in Groß-Umstadt stattfinden wird.

Die Diskussion um die Demokratie-Ausstellung in den vergangenen Tagen hat viele Menschen in unserer Stadt bewegt. Dass die Ausstellung nun stattfinden kann, ist das Ergebnis der juristischen Schritte der Initiative „Bunt statt Braun“ sowie des großen zivilgesellschaftlichen und politischen Engagements der vergangenen Woche. Dieses Engagement hat dazu beigetragen, Bewegung in die zuvor starre Haltung des Bürgermeisters zu bringen. „Es ist gut und wichtig, dass die Ausstellung nun stattfinden kann. Die große Unterstützung aus der Stadtgesellschaft zeigt, dass Groß-Umstadt für Demokratie, Vielfalt und eine klare Haltung gegen Extremismus steht“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Marvin Donig. „Unser besonderer Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen und Organisationen, die sich in den vergangenen Tagen mit großem Einsatz für die Durchführung stark gemacht haben.“

Mit der nun gefundenen Lösung im Clubraum der Stadthalle ist das Ziel erreicht, die Ausstellung im geplanten Zeitraum in Groß-Umstadt zu realisieren. Auch wenn sich die SPD weiterhin die Säulenhalle als Ausstellungsort gewünscht hätte, ist der zwischen der Initiative und der Stadt geschlossene außergerichtliche Vergleich zu respektieren. Gleichzeitig bleibt der Ablauf der vergangenen Wochen aufzuarbeiten. Die SPD-Fraktion hatte frühzeitig Klarheit eingefordert und wird die Antworten auf ihre parlamentarische Anfrage, die seit gestern vorliegen, sorgfältig prüfen und auswerten.

„Öffentliche Räume sind Orte des demokratischen Austauschs und der politischen Bildung. Für die Zukunft braucht es bei solchen Entscheidungen mehr Sensibilität und Augenmaß. Vor allem braucht es eine klare Haltung für Demokratie und gegen Extremismus“, betont der Vorsitzende der SPD-Groß-Umstadt Dennis Alfonso Muñoz. Für die SPD ist klar: Die Stärkung unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung und die Auseinandersetzung mit extremistischen Positionen sind eine gemeinsame Verantwortung von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Der Ruf unserer Stadt hat in den vergangenen Tagen gelitten. Das darf sich nicht wiederholen.

SPD Groß-Umstadt kritisiert Abschaffung der Sozial- und Rentenberatung und fordert Neubewertung

Bis vor wenigen Monaten gab es in Groß-Umstadt eine wichtige Anlaufstelle für Menschen, die Unterstützung in sozialen Fragen und bei Rentenangelegenheiten suchten: die Sozial- und Rentenberatung. Das Angebotwurde mit Verweis auf die Belastung des städtischen Haushalts, auf telefonische und digitale Beratungsangebote sowie auf ein angeblich regelmäßig nach Groß-Umstadt kommendes Beratungsmobil der Deutschen Rentenversicherung von den übrigen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung abgeschafft. In der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses wurde nun deutlich, dass dieses Beratungsmobil Groß-Umstadt künftig nicht mehr anfahren wird. „Damit ist klar, dass die Abschaffung der Sozial- und Rentenberatung eine echte Lücke hinterlassen hat“, erklärt Daniela Stoeckel, Vorsitzende des Sozialausschusses. „Viele Menschen in unserer Stadt, insbesondere ältere Bürgerinnen und Bürger, Menschen mit geringem Einkommen oder eingeschränkter Mobilität, sind auf eine wohnortnahe, persönliche Beratung angewiesen.“

Die Hoffnung, das Angebot der Deutschen Rentenversicherung könne die weggefallene Beratung ersetzen, habe sich damit nicht erfüllt. Die Rückmeldungen im Sozialausschuss zeigten eindeutig, dass Groß-Umstadt hiervon nicht profitieren werde. „Wer die Beratung vor Ort abschafft, muss auch sicherstellen, dass es eine funktionierende Alternative gibt. Das ist hier nicht der Fall“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Marvin Donig weiter. Aus Sicht der SPD handelt es sich um ein sozialpolitisches Versäumnis. Die Sozial- und Rentenberatung sei kein freiwilliger Zusatz, sondern ein wichtiger Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge. Gerade angesichts zunehmend komplexer Sozial- und Rentensysteme brauche es niedrigschwellige Unterstützung und verlässliche Ansprechpartner vor Ort.

Die SPD Groß-Umstadt fordert daher eine Neubewertung der Entscheidung und eine ernsthafte Diskussion darüber, wie eine verlässliche Sozial- und Rentenberatung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt wieder sichergestellt werden kann. „Soziale Teilhabe darf nicht davon abhängen, ob man mobil ist oder sich im Behördendschungel allein zurechtfindet“, betont der SPD-Parteivorsitzende Dennis Alfonso Muñoz abschließend.

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